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(Kinder-) Sicher im Internet

Herzlich Willkommen!

Wir hinterlassen (unwissentlich) viele Spuren im Internet. Vielen Erwachsenen ist das sicherlich (vielleicht?) klar - unseren Kindern eher nicht.

Lassen Sie ihr minderjähriges Kind rund um die Uhr fern sehen? - Oder denken sie dass es unangemessene Inhalte im reglementierten Fernsehen gibt? Trotz Programmdirektoren, Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag gibt es auch im Fernsehen ungeeignete Sendungen für Kinder. Allerdings erst nach 22:00 Uhr.

Rechtliches:


Laut Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) § 5 sind Anbieter von entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten dazu verpflichtet, entweder durch eine Sendezeitbegrenzung (Anzeige der Seite nur zwischen 22/23 Uhr abends und 6 Uhr morgens) oder durch technische oder sonstige Mittel die Wahrnehmung des Angebots durch Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufe unmöglich macht oder wesentlich erschwert. Dem kann der Anbieter solcher Inhalte mit Hilfe von Jugendschutzprogrammen (Software) genügen.


Haben sie den Eindruck, dass sich alle Anbieter (weltweit) daran halten?

Das Internet ist nicht (kaum) reglementiert - um den Schutz unserer Kinder müssen wir Eltern uns kümmern!

Es gibt zahllose Seiten auf denen man zum sicheren Surfen Informationen findet - dabei gilt es Aufwand, Kosten und Nutzen abzuschätzen.

Einen sehr guten Überblick gibt die Seite
https://www.kindermedienland-bw.de/de/startseite/beratung/medien/pc/jugendschutzsoftware/

Brauche ich Schutzprogramme und wie funktionieren sie:
     https://www.youtube.com/watch?v=T9JAxEm4PFo#t=79


 

(Kinder-) Sicher im Internet

Wenn Sie die Internetnutzung für Ihre Kinder etwas sicherer gestalten möchten, sind dafür keine Programmier- oder Administrationskenntnisse erforderlich.

Die TELEKOM stellt ein einfach zu konfigurierendes Schutzprogramm für Windows kostenlos zur Verfügung:

http://tarife-und-produkte.t-online.de/mit-kinderschutz-software-surfen-ihre-kinder-sicher-im-internet-/id_12727562/index

Die Software:

  • unterscheidet Altersgruppen
    • von 6 bis 12 Jahre
    • von 12 bis 15 Jahren und
    • ab 16 Jahren
  • Whitelist Prinzip
  • Surf-Budget je Nutzer (Bsp.: Pro Tag 1h zwischen 08:00 uns 19:00 Uhr)
  • Programme  (Email, Chat) und Downloads können eingeschränkt werden
  • Integration der fragFINN-Whitelist
  • "Kinder-Wunschliste" -> Die Kinder können das Öffnen von Seiten bei den Eltern anfordern
  • beliebige Seiten können durch Eltern erlaubt werden (z. B. www.grundschule-sythen.de ) ;-)

Grundregeln:

  • 100% Sicherheit gibt es nicht!
  • Sicherheit ist immer ein Balanceakt zwischen unbequem und komfortabel
  • ein Computer ist so sicher wie ein Benutzer im Umgang mit demselben

Welche Beschränkungen sind sinnvoll / möglich / nötig?

  • nicht-administrative Benutzerkonten vergeben!
  • Nutzen Sie (sichere) Kennwörter!
    (vgl. http://www.heise.de/security/artikel/Passwort-Schutz-fuer-jeden-1792413.html)
    Wenn Sie bei der Einrichtung von Beschränkungen keine oder zu triviale Kennwörter benutzen, können die Kinder diese Beschränkungen wieder aufheben!
  • mobile Geräte und Spielkonsolen nicht vergessen
  • Webcams abschalten? (Im Gerätemanager)
  • Chatprogramme deaktivieren?
  • Downloads deaktivieren?
  • Jugendschutz-Funktionen im Betriebssystem nutzen

Gehen sie die ersten Schritte im Internet mit ihrem Kind gemeinsam.

  • Legen Sie eine kindgerechte Startseite fest
  • Üben Sie das Anlegen von Lesezeichen - damit findet ihr Kind beliebte Seiten schnell wieder.
  • Sprechen Sie mit ihrem Kind auch über die Gefahren im Internet.

 

Zentrale oder dezentrale Sicherheitsmaßnahmen

Zentral

Der Router ist im Heimnetz die zentrale Komponente, die den Zugang ins Internet ermöglicht/regelt.

Wenn Sie eine Fritz!Box ihr Eigen nennen, gibt es hier eine Anleitung
http://avm.de/nc/service/fritzbox/fritzbox-7390/wissensdatenbank/publication/show/8_Internetnutzung-mit-Kindersicherung-einschraenken/

Vorteile:

  • macht den wenigsten Aufwand, da zentral geregelt. (keine Zusatzsoftware am Client erforderlich)
  • Plattformunabhängig (Android, iOS, Windows, Linux ...)
  • Spielkonsolen, Smart-TVs  und alle anderen Geräte im LAN werden erfasst
  • Mobilgeräte werden erfasst (Smartphones)
    Aber Achtung: Das Smartphone geht nicht nur zuhause via Wlan ins Internet sondern auch über das Mobilfunknetz.

Um hier auf dem Smartphone etwas Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten zu haben sollten Sie sich mal einen Blick auf die Seite:
http://www.schau-hin.info/medien/mobile-geraete/wissenswertes/tipps-fuer-den-richtigen-umgang-mit-smartphone-und-tablet.html

 

Dezentral (am Endgerät; PC, Smartphone, Spielkonsole, Fernseher)

 

Das größte Gefährdungspotential bietet der normale PC, da hier vollwertige Browser mit vielen Plug-Ins, Add-ONs, Java und ActiveX , Chatprogramme und Webcams(!) im Einsatz sind.

  • Jedes aufgerufene Programme wird mit den Rechten des aufrufenden Benutzers ausgeführt!
    => Benutzerkonten mit “normalen Usern” nutzen!
  • Das herunterladen von Dateien sollte ggf. unterbunden werden. (Urheberschutz! Illegale Downloads verhindern)
  • Anmeldezeiten definieren (Windows built in)
  • Surfbudgets definieren (Schutzsoftware)

 

Absicherung von Smartphones

Android

Für den technischen Schutz auf Smartphones mit Android-OS bietet VODAFONE kostenlos eine Schutzsoftware (Vodafone Child Protect).

Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr granular und regeln nicht nur die Nutzung des Internets. Es können Nutzungszeiten für verschieden Bereiche (Telefonieren, SMS, Internet, Spiele...) festgelegt werden. Z. Bsp. Benutzung der Spiele erst ab 15:00 Uhr, oder SMS senden erst ab 14:00 Uhr damit morgens in der Schule die Möglichkeit besteht, sich trotz Handy auf den Unterricht zu konzentrieren.
Informationen dazu finden Sie hier: http://www.vodafone.de/privat/apps-und-fun/childprotect.html
Eine Anleitung dazu finden Sie unter: http://www.vodafone.de/infofaxe/3036.pdf
Ein paar Screenshots aus der App gibt es hier: Screenshots

Leider ist das kostenlose "Vodafone Child Protect" zum September 2016 abgekündigt. Ausserdem läuft es nicht auf Android 5.1 oder höher.

30.08.2016: Eine kostenlose Alternative habe ich bisher nicht gefunden.
Mobile Fence gibt es für ca 26 €/Jahr mit dreier Lizenz. Allerdings werden nur Android Geräte unterstützt.
Man kann es 4 Wochen uneingeschränkt und kostenlos testen.

 

iPhone / iPad / iPod

Tipps zur Absicherung von Geräten mit iOS finden Sie hier:

http://support.apple.com/kb/HT4213?viewlocale=de_DE

oder eine kostenlose Software von der Telekom:

https://itunes.apple.com/de/app/surfgarten/id660667553?mt=8&affId=1771175&ign-mpt=uo%3D4

 

Bei aller Technik:

  • Ein bisschen Aufklärung ist gut
  • Die ersten Schritte auf jeden Fall begleiten
  • ​Das geschützte Benutzerkonto / Sicherheitssoftware ausprobieren!​
  • ....
  • Es nützt alles nichts - sie müssen sich mit dem Thema auseinandersetzen.

 

Regeln für die Mediennutzung besprechen und festlegen

Regeln Sie "vertraglich" die Mediennutzung.

Die Seite www.mediennutzungsvertrag.de unterstützt sie dabei Regeln für die Mediennutzung festzulegen.

 

Allgemeine Informationen​

http://www.internet-abc.de/eltern/

http://www.internet-abc.de/kinder/

 

Thema Kindersicherheit:

https://www.google.de/safetycenter

http://www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/information.html

http://www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/kinderschutz/checkliste.html

http://www.sicher-online-gehen.de

http://www.klicksafe.de/themen/technische-schutzmassnahmen/jugendschutzfilter

Rechtliche Position von Minderjährigen im Internet:
http://heise.de/-2179474

 

Internetseiten für Kinder

http://www.klick-tipps.net/

http://www.blinde-kuh.de/

http://www.lernspass-fuer-kinder.de/

http://seitenstark.de/

http://www.kidsweb.de/

http://www.wdrmaus.de/

http://www.abfrager.de

 


Sichere Kennwörter
vgl. Sichere Kennwörter

seit dem 19.09.2014